Totholzhecke
freiwillige Helfer

Auf dem Sportgelände des VfR Niedertiefenbach trifft „Sport auf Natur“ – und dies nun nicht mehr nur, weil der Wald seit der Errichtung des Fußballplatzes im Jahr 1932 das Sportgelände des Vereins umsäumt.


Schon seit längerer Zeit suchten die VfR-Verantwortlichen eine Möglichkeit, zu verhindern, dass gerade in dem Waldbereich in Richtung Kirche zu viele Bälle ihren Weg in die dortigen Dornenhecken finden. Dies war ein ständiges Problem während des Trainings- und Spielbetriebs, zumal sehr viele Zecken im Gestrüpp zusätzlich ein großes Ärgernis darstellten. Nach längeren Überlegungen kam dann die Idee auf, eine Totholzhecke als „Ballfangzaun“ zu errichten.

Der Ehrenvorsitzende Stefan Heinz nahm sich des Vorhabens an, traf Absprachen mit dem Förster und der Gemeinde und plante die Errichtung einer ca. 60 m langen und etwa 50 cm breiten Hecke. An den vergangenen beiden Samstagen trafen sich dann insgesamt 17 ausschließlich aktuelle und frühere VfR-Aktive zwischen 16 und 83 Jahren, ausgerüstet mit Traktoren und Anhängern, Kettensägen und Vorschlaghammer, um die Totholzhecke zu errichten. Es wurden Holzpflöcke eingeschlagen und die im Wald eingesammelten Äste und Stämme darin aufgeschichtet.

Nach getaner Arbeit war selbstverständlich auch für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Nicht nur deshalb überwog der Spaß und die Freude an der gemeinsamen Tätigkeit die damit verbundene Mühe. Beim VfR und in der (J)SG Niedertiefenbach/Dehrn hofft man nun zum einen, dass sehr viel weniger Bälle den Weg ins undurchdringliche Gestrüpp finden. Zum anderen sollen aber auch aus Sicht der Natur die positiven Effekte einer Totholzwand schon sehr bald zum Tragen kommen und sich dort vielleicht sukzessive ein lebendiges Mini-Ökosystem entfalten.

Die Aktion zeigt aus Sicht der Verantwortlichen, dass sich Fußball und Natur durchaus gegenseitig ergänzen und fördern können. Der VfR bedankt sich herzlich bei allen Helfern für das tolle Ergebnis der gemeinsamen Arbeit.